Wir finden: Ja. Aber was steckt eigentlich hinter dem Konzept ‚Gutschein‘? Der Inbegriff von Kreativitätsmangel an festlichen Geschenkanlässen? Oder vielleicht doch eher die Botschaft: „Gönn dir was Gutes“? Was einen Gutschein so besonders machen kann und wie die Idee zum Findeling-Gutschein geboren wurde – wir sind der Sache gedanklich in diesem Beitrag auf den Grund gegangen.

 

Warum ein Gutschein ein wirklich gutes Geschenk sein kann

 

Grundsätzlich lässt sich definieren: Der Gutschein ist ein stellvertretendes Geschenk, das sich gegen ein Gut eintauschen lässt. Das Schöne daran: und das vollkommen ohne das schlechte Gewissen, das Geld alternativ ja für etwas vernünftigeres, lohnenderes, ambitionierteres ausgeben zu können. Ist er grade deshalb so beliebt? Mit dem Verschenken eines Gutscheins wünschen wir dem glücklich Beschenkten gleichzeitig, sich „mal wieder etwas Gutes zu tun“. Vielmehr sogar: Wir verhelfen ihm zu einem Freifahrtschein, sich etwas gutes tun zu dürfen – wie äußerst angenehm! Ein gutes Gefühl zu verschenken, entspricht um ein Vielfaches dem Wert eines schieren Gegenstands. Es macht den emotionalen Aspekt des Schenkens aus, den zusätzlichen Benefit davon, nach der Bescherung um eine Sache reicher zu sein, als vorher.

Der zusätzliche emotionale Benefit eines Gutscheins beinhaltet aber nicht nur das bereits beschriebene gute Gewissen und das Gefühl, sich etwas gönnen zu dürfen. Ein zweiter Aspekt ist sehr wichtig: Es ist die Vorfreude, die wir verschenken. Dieses positive Gefühl, das wir immer etwas in der Hinterhand haben, das uns aufheitern kann. Diese Freude, das noch etwas Schönes ansteht, das noch nicht eingelöst wurde. Ähnlich wie die Freude auf eine Urlaubsreise oder ein schönes Essen mit Freunden am Abend, das Warten auf den Frühling oder einfach, abends nach Hause zur Familie zurückzukommen.

 

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Ist ein Gutschein gleich immer auch ein guter Schein?

 

Es gibt aber noch einen weiteren emotionalen Aspekt im Kontext „Schenken“. Es ist eine Art „Zusatzinformation“, die dahinter steckt. Das kann die besondere Geschichte hinter einem Produkt – aber auch die Herkunft, die Art und Weise der Produktion und sogar die Art und Weise sein, wie wir an das Produkt gelangt sind. Es zeigt die Mühe, die hinter dem Geschenk steckt. Es ist ein Zeichen dafür, dass wir uns Gedanken gemacht haben, was die andere Person freuen könnte. Die Wahl des Geschenks steht also nicht nur im Zusammenhang mit dem Beschenkten – sondern lässt ebenso Rückschlüsse auf den Schenkenden zu: 1.) Was ihm selber gefällt, 2.) was er von der anderen Person zu wissen glaubt und 3.) wie unaufdringlich und uneigennützig seine Art zu Schenken ist. Schenkt er nämlich etwas, wovon er auch selber profitieren würde – oder etwas, das seinen Willen bei der Person durchsetzt (bestes Potenzial zum Fauxpas-Geschenk vom Ehemann zu Weihnachten: Ein Personal Trainer) ist das Geschenk nicht weniger gut gemeint, aber lässt dem Beschenkten doch weniger Spielraum und vielleicht auch weniger Freude.

Zusammenfassend lässt sich also für die Wahl des Gutscheins sagen: Ein Gutschein sollte eine Geschichte erzählen können, eine besondere Herkunft haben oder sich auf die eigene Herkunft beziehen. Er sollte ausdrücken, das man sich Gedanken gemacht hat und dass der Gutschein wirklich ideal zur beschenkten Person passt. Außerdem ist er nur dann wirklich uneigennützig, wenn er nicht einschränkt oder dem anderen seinen gut gemeinten Willen aufdrängt – wie bei einem Gutschein für einen Personal Trainer. Idealerweise sollte der Gutschein auch etwas Gutes im Sinn haben: Er könnte eine Philosophie unterstützen, einen guten Zweck oder eben Unternehmen, die Gutes im Schilde führen.

 

 

Plädoyer für einen Gutschein: Einfach zu mehr Nachhaltigkeit

 

Wie ihr wisst, meiden wir den erhobenen Support Your Local Dealer-Zeigefinger und möchten euch die Einzigartigkeit und Wichtigkeit der kleinen Läden durch schöne Impressionen und ihre einzigartigen Geschichten zugänglich machen. Selbiges gilt auch für unseren Gutschein. Trotzdem kommen wir hier nicht wenigstens an einem kleinen Plädoyer vorbei:

Ihr möchtet ein Stück gutes Gewissen verschenken, einen Freifahrtschein dazu, sich ganz explizit etwas gönnen zu dürfen? Gerne packen wir noch eine ordentliche Prise Vorfreude dazu. Einen Zweck dahinter (den Support der kleinen Läden, die unsere Großstädte so einzigartig machen) gibt es auch – derer ihr grade Augenzeuge wurdet. Ihr möchtet der beschenkten Person möglichst viel Spielraum für ihre Vorfreude lassen und dabei noch Gutes im Sinn haben, vielleicht die engagierten Inhaber der kleinen Läden unterstützen, damit unsere Stadt bunt bleibt? Ihr würdet gerne mehr an eure Umwelt denken, euch um einen nachhaltigeren Lebensstil bemühen, habt aber nicht immer die Zeit dazu? Dann haben wir jetzt das (entschuldigt den abgenutzten Begriff, aber wir meinen es so) perfekte Geschenk für eure Liebsten.

Verschenkt die bestmögliche Option, die die Gutscheinwelt aktuell für euch bereithält: Ein Stück lokales Einkaufsglück – einzulösen nach Wunsch in einem von über 300 fantastischen kleinen Läden in Hamburg, Berlin,  Köln und München.

➼ Und hier geht’s zu unserem Gutschein-Shop, wo ihr das kleine Stück lokales Einkaufsglück liebevoll verpackt erwerben könnt.

Findeling Gutschein

 

 

 

(Bilder: Findeling / Death to the Stock)